Frostgrave Kampagne - oder der lange Weg nach Felsstadt

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JogieTheBear
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Frostgrave Kampagne - oder der lange Weg nach Felsstadt

Beitrag von JogieTheBear » Mo 25. Jul 2016, 07:32

Hallo Liebe Kampangen Mitspieler,

ich dachte ich ich schreibe einen Bericht über mein erstes Spiel unserer Kampagne, es sollte aber kein klassischer Spielbericht sein, sondern ehr etwas was zum Setting des Spiels passt, zumindest aus meiner Sicht.
Vielleicht habt Ihr ja Lust das ebenso zu tun...
“Alchemists turn lead into gold and make money. Wargamers make money, then turn their gold into lead.”

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JogieTheBear
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Re: Frostgrave Kampagne - oder der lange Weg nach Felsstadt

Beitrag von JogieTheBear » Mo 25. Jul 2016, 07:32

Einen guten Abend werter Leser, wenn ich mich Ihnen kurz vorstellen dürfte. Mein Name ist Joran zu Waake und dies ist mein Tagebuch, welches meinen Weg in das eisige Herz von Felsstadt beschreibt. Zu meiner Person, ich bin ein angesehenes Mitglied der Silbermondgilde zu Kranichfeld und unternehme diese Forschungsreise mit meinen Lehrling Celevan vom Trollbachtahl. Ich gehöre zum Fachbereich der Thaumathurgie.

In den Archiven unserer Gilde finden sich nur wenige Information zu Felsstadt. Es fand sich allerdings eine Karte wo die sagenumwobene Stadt liegen soll. Der Rest waren vorwiegend Gerüchte vom Hören Sagen fahrender Kollegen und uralte kaum noch zu entziffernde Pergamente voller unglaublich klingender Berichte. Eines steht allerdings fest, an diesem Ort ist schreckliches passiert. So schrecklich das Tonnen von Eis die gesamte Stadt unter sich begruben und kein Lebewesen über Jahrhunderte von dieser Stadt berichten konnte. Jetzt mehren sich allerdings die Anzeichen dafür das das Eis zurück geht und somit ist in mir der Forscherdrang geweckt.

Also begab es sich im Sommer, das ich in den hohen Norden reiste um das alte und sagenumwobene Felsstadt zu erkunden. Lang und beschwerlich war die Reise, doch ich wollte unbedingt wissen ob die unzähligen Gerüchte und Legenden stimmten. Für die Reise hatte ich einen ordentlich Haufen ziemlich zwielichtiger Männer in Dienst genommen. Alles Halsabschneider, Schlagetots und Leute denen man Nachts nicht in dunklen Gassen begegnen möchte.

Das erste Abenteuer:
Kälte und das trotz Hochsommers, gut das ich für all die meinen Winterkleidung eingekauft habe. Der Krämer Karl meinte, auch andere hohe Herren wären auf dem Weg und hätten sich bei ihm eingedeckt. Allerdings hätte er vor diesen schon ziemlich Angst gehabt. Er sprach von Nachtschwarzen und purpurnen Roben, dem Geruch von Schwefel und Verfall. Auf was habe ich mich da nur eingelassen... War es Weise mich und Celevan hierher zu führen? Bei meinen Hallunken habe ich zumindest darauf geachtet das sie keine Familien haben. Sie dienen nur dem Gold was ich Ihnen gegeben habe und trachten nach dem welches ich in Aussicht stellte.

Lange bevor wir Felsstadt erreichten, gaben mir meine vorauslaufenden Kundschafter zu verstehen, das auf dem Weg vor uns ein großes halb verfallenes Gebäude sei. Es wäre umgeben von Tannen und Felsen. Und große Teile hätte das Eis bereits frei gegeben. Ich entschied, das wir uns das Haus näher ansehen sollten. Ich schicke meine beiden Beutelschneider vor, schnell rein aufklären und wieder herraus. So sollte es aber nicht kommen. Kaum waren die Beiden unterwegs bemerkten wir Bewegung auf unserer rechten Flanke. Ich ließ sofort Nebel aufziehen um unser tun zu tarnen. Aber was war das uns voraus? Wir wurden beschossen, von den Selben? Nein, da waren noch eine dritte Gruppe vor Ort. Nun war es auch egal, der Wissensdurst übermannte mich förmlich und ich schicke weitere Getreue vor.

Das Gebäude stellte sich also eine große Halle dar, mit 6 Statuen darin. Zu den Füßen der Sockel lagen sie dann, die ersten Preziosen unserer Reise in den Norden. Ich musste sie haben! Doch dann die Falle, der geschickte Gerrit nahm eine Kiste auf und uralte Schutzzauber wurden aktiviert. Eine Statue begann sich zu bewegen, Konstrukte ich hätte es wissen müssen. Ärgerlicher Weise drängten nun auch Kuttenträger in den Raum und begannen Kisten an sich zu nehmen und meine Leute anzugreifen. Ich höre widerwärtiges Gemurmel, das die Toten herauf beschwört, ein Nekromant. Verdammt wieso muss mir hier solches Gezücht begegnen. Aber dem nicht genug, zu meiner rechten höre ich fremde Zungen sprechen und ich nahm den Geruch von Schwefel war. Ein Beschwörer fing an sein Werk zu tun. Wer hat nur die Kellerkind eingeladen, treffen sie sich hier zum Tee?
Schreie von rechts, irgendetwas geht dort sehr schief. Aber wir sind für erste durch den Nebel geschützt. Es wird unübersichtlich direkt vor mir wird um Schätze gerungen und gegen Konstrukte und Gegner gekämpft. Gerrit ist zu Boden gegangen, Ich schicke den grobschlächtigen Herman und meinen Speerträger Rollo nach vorne. Gleichzeitig holen Celevan und die Handlager die sich etwas krallen konnten mit Zauberkraft zurück, ich will hier nicht leer ausgehen.
Der Nebel fällt, jetzt sieht man was zur rechten los ist, ein Dämon ist außer Kontrolle und greift den Beschwörer an, viele der Seinen liegen bereits am Boden. Jetzt ist es auch um ihn geschehen. Ein gewaltiger Prankenhieb wirft ihn zu Boden.
Ivan nutzt die Verwirrung auf der rechten Seite und beschießt mit seiner Armbrust eine junge Frau. Der Bolzen trifft perfekt und das Mädchen schreit auf.

Wir ziehen uns zurück, Gerrit und Rollo sind verletzt Herman sogar schwer. Celevan und ich heilen schnell was wir können. Ich befehle Ivan zurück, der dem armen Mädchen den Rest geben wollte. Er ist mürrsich, wollte sein Werk zu Ende bringen, aber er gehorcht.
Während des Rückzuges bekommen wir noch mit, wie Handlager des Nekromanten das Mädchen, die wahrscheinlich der Lehrlings des Beschwörer ist, niederschießt.
Merkwürdigerweise gewähren die Schergen des Nekromaten den Leuten des Beschwörers freien Abzug und überlassen ihnen sogar noch eine Kiste. Mir wäre eine solche Gnade bestimmt nicht gewährt worden.

Jetzt heißt es erst einmal Unterschlupf finden, sich um die Verwundeten kümmen und die Funde auswerten.
“Alchemists turn lead into gold and make money. Wargamers make money, then turn their gold into lead.”

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